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19.06.2009

Spezialisten des Antivirenhersteller Kaspersky haben den 25millionsten Schadcode analysiert. Die Zunahme von Schadcode scheint unaufhörlich zu sein. Im Jahr 2007 waren es 2.2 Millionen bekannte Schadprogramme. Diese stiegen im Jahr 2008 auf 20 Millionen.

Gemäss Kaspersky werden zunehmend Social Networks wie z. B. Facebook missbraucht, um Schadcode zu verbreiten. Gelingt es einem Angreifer, z. B. durch eine gefälschte Login-Seite eines Social Networks, an das Passwort eines Mitglieds zu gelangen, kann er dessen Account und Identität missbrauchen. Er kann z. B. eine Nachricht mit einem Link zu einer mit Schadcode verseuchten Website sämtlichen Kontakten verschicken. Dies ist viel effizienter als Phishing, da der Empfänger normalerweise einem Freund vertraut.

Um sich vor dieser grossen Flut an Schadcode zu schützen, ist es sehr wichtig, die Antivirensoftware mittels automatischer Updates auf dem aktuellsten Stand zu halten. Genau so wichtig ist es, die Programme auf dem PC wie z. B. Betriebssystem, Browser etc. mittels Updates aktuell zu halten. Denn neue Schadprogramme nutzen sehr oft die neusten Sicherheitslücken aus.

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